Veranstaltungen

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Nachhaltigkeit im Kirchspiel Dresden Neustadt

30.05.2018

Eine kleine Schar interessierter Gemeindemitglieder traf sich bereits am 25. April schon einmal in der Dreikönigskirche zu ener ersten Ideenwerkstatt. Die gesammelten Ideen zu Bewahrung der Schöpfung, Nächstenliebe und Achtsamkeit werden nun bei einem weiteren Treffen im Gemeindehaus der Martin-Luther-Kirche weiterentwickelt. Hier sind Kreativität und Initiative gefragt, willkommen und erwünscht!

Herzliche Einladung!

Mittwoch, 30. Mai, 19 Uhr im Gemeindehaus der Martin-Luther-Kirche

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Wir bauen ein Smoothie-Fahrrad!

02.06.2018

Martin Jordan von den Ingenieuren ohne Grenzen baut mit uns eine Vorrichtung, in die man ein Fahrrad einhängen kann, das dann Strom erzeugt, mit dem man dann einen Mixer betreiben kann, aus dem dann leckere Smoothies rauskommen, die man dann trinken kann. Das feine Gerät kann man sich dann beim Ökumenischen Informationszentrum ausleihen.

Samstag, 02. Juni 10 -16 Uhr im #Rosenwerk

Anmeldung bis 30. Mai per Mail an anna.groschwitz@anders-wachsen.de

https://konglomerat.org/rosenwerk.html

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Konzertlesung mit Alberto Acosta und Grupo Sal

19.06.2018

„Sumak Kawsay“, auch bekannt als „Buen Vivir“, ist eine Lebensanschauung der indigenen Andenvölker, die in den letzten Jahren vermehrt internationale Aufmerksamkeit erregt. Der Grund dafür liegt in der Aufforderung lateinamerikanischer Politiker*innen, zentrale Aspekte dieser Lebensweise auch in industrielle Gesellschaften zu integrieren. „Buen Vivir“ zielt nicht nur auf ein Leben im Einklang mit der Natur und allen Geschöpfen, es bedeutet auch konkret eine neue „Ethik der Entwicklung“. Es fordert ein soziales und solidarisches Wirtschaften und eine Abkehr von Entwicklungskonzepten auf der Grundlage eines stetigen Wirtschaftswachstums.


„Buen Vivir“ ist scharf abgegrenzt von der Idee des individuellen guten Lebens. Es ist nur im sozialen
Zusammenhang denkbar, vermittelt durch die Gemeinschaft, in der die Menschen leben. Als Präsident
der verfassungsgebenden Versammlung von Ecuador trug Alberto Acosta wesentlich dazu bei, diese
Ideen in der neuen ecuadorianischen Verfassung zu verankern und damit der Natur eigene Rechte
zuzusprechen. Er hat als erster den Versuch unternommen, aus dem indigenen Konzept des „Buen
Vivir“ politische Leitlinien für die westliche Welt zu entwickeln. Angesichts des Scheiterns der aktuellen
Wachstums- und Fortschrittskonzepte und der drohenden ökologischen und sozialen Krisen werden
neue Ideen heute zu einer Frage des Überlebens.

Alberto Acosta stellt am 19. Juni 2018 das Konzept des „Buen vivir“ mit seinen Herausforderungen
und Chancen für unsere Gesellschaft vor. Die Band Grupo Sal präsentiert leidenschaftlich und
virtuos ihre Interpretation lateinamerikanischer Musik. In diesem Zusammenspiel wird „Buen vivir“
erlebbar und gibt Anregungen für eine öffentliche Diskussion über eine gerechte und nachhaltige Zukunft.


Wann: 19.6.2018, 19.00 Uhr
Wo: St. Pauli Ruine Dresden
Wer: Eine Kooperation vom Kirchenbezirk Dresden Mitte, dem ÖIZ mit dem Projekt anders
wachsen, der Bunten Kirche Neustadt, mit Unterstützung der Rosa-Luxemburg-Stiftung
Sachsen
Karten: nach Selbsteinschätzung: 15,- Euro, 10,- Euro und 5,-Euro, ab Mitte Mai erhältlich in der Bunten Kirche Neustadt, der Konzertkasse im Haus an der Kreuzkirche oder an der Abendkasse

P.S.:
Es gibt im "Zukunftsstadt Dresden-Prozess" auch eine Gruppe, die eine Woche des Guten Lebens
2020 als Reallabor in der Neustadt planen! Sie möchten herausfinden: Was passiert mit dem Leben
im Stadtraum, wenn dieser autofrei ist? Wie nutzen die Menschen diesen Raum? Wie geht es ihnen
damit? Dies soll wiederum zum Überdenken der eigenen Alltagspraxis anregen.
Vertreter*innen dieser Gruppe werden ebenfalls am Konzertabend dabei sein und ihre Idee vorstellen.

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"Dein Reich komme"

21.09.2018 bis 23.09.2018

 

Jesu Botschaft vom „Reich Gottes“ soll an diesem Wochenende Inspiration für die Beschäftigung mit konkreten Handlungsansätzen für eine „bessere“ Welt sein. Mit diesem Begriff meinte Jesus kein Herrschaftsreich, das durch goldene Krone, Zepter und Untertanen geprägt ist oder ein räumlich und zeitlich fernes Himmelreich. Vielmehr meint es eine Zeit und einen Raum, der geprägt ist von gegenseitigem Respekt und Frieden füreinander, ohne Angst und Ungerechtigkeit, wo Leben nicht zerstört, sondern gepflegt und erhalten wird. Dieses Reich ist bereits in der Gegenwart erlebbar und wird real durch unser Handeln.

Beispielhaft konkrete Projekte und alternative Entwürfe für den Alltag – insbesondere den in einer Kirchgemeinde - kennenzulernen, ist Ziel des Seminars. Zeiten für Input und Austausch sind ebenso wichtig wie Zeiten der Stille und Einkehr.

Ort: Dresden, Kirchgemeinde Frieden und Hoffnung

Details werden rechtzeitig bekannt gegeben.

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Bildnachweis: ohne Angaben