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Wie werden wir wirtschaften? Diskussion über die künftige Rolle Dresdens zwischen Nachhaltigkeit und internationalem Wettbewerb

06.09.2017

 

6. Sep, Mi., 19:00 Uhr
Reihe: Zurück oder Zukunft. Wie wir in Dresden leben wollen

 

Dresden ist ein global vernetzter High-Tech Standort und nicht nur die ökonomisch stärkste Stadt des Freistaates, sondern steht gleichzeitig an der Spitze in Ostdeutschland. Die Wirtschaftsdaten zeigen, dass die Stadt ihren Wachstumskurs trotz Wirtschafts- und Finanzkrise behauptet. Das Amt für Wirtschafts­förderung der Landeshauptstadt Dresden möchte „gezielt an Erhalt und Ausbau der Wachstumsbedingungen für eine international wettbewerbsfähige und nachhaltige Entwicklung von Wirtschaft, Bildung und Forschung in Dresden“ arbeiten, so der Message auf der Homepage.

 

Wirtschaftswachstum und Nachhaltigkeit lassen sich jedoch nicht miteinander vereinen, sagt Niko Paech, Volkswirt und Professor an der Universität Siegen. Die Möglichkeit, in Geld und über Märkte transferierte Wertschöpfung systematisch von ökologischen Schäden zu entkoppeln, entbehrt jeder theoretischen und empirischen Grundlage. Daran ändert auch die „Energiewende“ und sogenanntes „Grünes Wachstum“ oder ein „technologischer Fortschritt“ nichts. Wirklich nachhaltig kann nur eine Wirtschaft sein, die ohne Wachstum auskommt und das Niveau an industrieller Produktion sowie globalen Warenströmen wieder auf ein Maß reduziert, das die Grenzen unseres Planeten respektiert. Doch wie soll das gehen?

 

Mit:
Prof. Dr. Niko Paech, Volkswirt, Oldenburg/Siegen
Dr. Robert Franke, Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung, Dresden
Dr. Dirk Freitag-Stechl, Gesellschafter und Geschäftsführer der KUP-Laboratorien, Radeberg

 

Moderation:
Cornelius Pollmer, Süddeutsche Zeitung

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Bildnachweis: ohne Angaben